Klüver-Bucy-Syndrom

Das Klüver-Bucy-Syndrom (benannt nach Heinrich Klüver (1897–1979) und Paul Bucy (1904–1993) ist eine bilaterale (= beidseitige) Temporallappen-Läsion mit Einbezug der Amygdala, welche sich klinisch durch einen übersteigerten, ungehemmten Sexualtrieb, durch fehlende emotionale Empathie und emotionalen Ausdruck, durch den Verlust von Angstempfinden und eine sogenannte orale Tendenz darstellt, d.h. der betroffene Mensch erkennt Gegenstände nicht visuell, sondern durch Erkundung mit dem Mund.

Quellenangaben

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Syndrome

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