Logophobie
Das Wort Logophobie leitet sich von den griechischen Wörtern lógos ('Wort, Rede; Lehre') und phóbos ('Furcht, Angst; Flucht') ab und ist die medizinisch-psychologische Bezeichnung für Sprechangst.
Im deutschsprachigen Raum wird Logophobie auch häufig mit Begriffen wie Redehemmung, Lampenfieber, Kanonenfieber, communication apprehension, Publikumsangst, Redeangst, Leistungsangst, Kommunikationsangst, interpersonelle Angst oder Sozialangst gleichgesetzt oder eng in Beziehung gebracht.
Störungsbild
Bei der Logophobie handelt es sich um eine psychogene (d.h. seelisch bedingte) Redestörung, welche den normalen Redefluss beeinträchtigt. Logophobie kann als eigenständiges Störungsbild auftreten oder aber als Komponente bei verschiedenen Sprach-, Sprech-, Rede- und Stimmstörungen enthalten sein, insbesondere bei Stottern und Mutismus.
Logophobie bezieht sich auf den Zustand der krankhaften Sprechangst in einer Publikumssituation und ist aufgrund ihrer phobischen Grundkomponente eine unangemessene, dauerhafte und starke Angstreaktion in Sprechsituationen, von denen keine reale Gefahr oder Bedrohung ausgeht.
Die starke Angstreaktion ist mit entsprechenden Vermeidungs- und Fluchttendenzen verbunden, die in unterschiedlicher Art und Weise aber reduziert und ausgeglichen werden. Versucht ein Betroffener angstauslösende Sprechsituationen zu meiden, wird es ihm oft unmöglich, seine Anliegen und Bedürfnisse zu verwirklichen.
Symptome
Bei der Angst beim Sprechen können folgende Symptome in einer Redesituation beobachtet werden:
* Stimme: Sprechstimme ist zu hoch, Dynamik ist zu leise, Melodie ist monoton
* Redefluss: Wortfindung verzögert, Sprechblockaden, Sprechunflüssigkeit, unpassende Pausen, zu rasches Sprechtempo
* Atmung: gesteigerte Atemfrequenz, Luftschnappen
* Mund und Kehle: häufiges Räuspern und Schlucken
* Gesichtsausdruck: kein Blickkontakt, Augenrollen, gespannte Gesichtsmuskultur, Grimassieren, Zuckungen, starrer Gesichtsausdruck
* Motorik: angespannt, zappeln, bewegungslos, steif, Hände und Füße zittern/schwanken, von einem Fuß auf den anderen treten
Bis jetzt gibt es medizinisch-psychologischer Sicht noch keine ganzheitlichen Heilungs- oder Therapiemöglichkeiten für logophobiekranke Menschen. Es können lediglich therapeutische Maßnahmen anderer Sprach- und Sprechstörungen angewendet werden, die jedoch keine Heilung, sondern nur eine kleine psychische Verbesserung im Leben von logophobischen Menschen einleiten. Bei einer solchen Therapie wird vor allem versucht, den Menschen die Angst beim Reden zu nehmen, wenn es sich um lebensnotwendige Gespräche oder alltägliche Gesprächssituationen handelt.
Liste Psyche / Seele
Folgende Projekte unterstützen seelenheilen.de
Auszeiten - erlebnispädagogische Reiseprojekte | Sonnensturm 2012 Gefahr für Technik und Mensch | Pflanzen in Deutschland | Allgäu Urlaub Freizeit Restaurant wandern Sport | TVöD Gehaltsrechner online Entgeltstufe ver.di | Warnung Finanzkrise Klima Wetter | Singletreff Partnersuche Seitensprung | Effizienz Leuchtkörper LED Stromverbrauch | Effizienz Stromverbrauch Toprunner Sparen | Diskurs Demokratie Radionik Wissen | Schuppenflechte Allergie Autoimmunerkrankung Forum | Deutschland Vorwahl Postleitzahl KFZ Nummernschild | Neoliberalismus Wirtschaftskrise Turbokapitalismus Konsumverzicht