Hallucinogen persisting perception disorder
Die Hallucinogen persisting perception disorder (dt.: fortbestehende Wahrnehmungsstörung nach Halluzinogengebrauch; Abkürzung HPPD) ist eine psychische Störung, die der Definition nach durch Konsum von Halluzinogenen ausgelöst wird. Betroffene haben in regelmäßigen Abständen oder sogar jederzeit Pseudohalluzinationen, obwohl der eigentliche Trip schon längst vorbei ist und (mutmaßlich) das Halluzinogen und dessen Metaboliten den Körper verlassen haben. Umgangssprachlich wird dieser Effekt auch als "hängen bleiben" beschrieben.
Die meisten dokumentierten Fälle sind durch LSD ausgelöst worden. Es wird vermutet, dass auch andere Halluzinogene mit ähnlichen Wirkungen, wie zum Beispiel Meskalin, DMT oder Psilocin HPPD auslösen können. Andere Drogen, die nicht der Gruppe der „klassischen“ Halluzinogene zugerechnet werden, wie beispielsweise Cannabis, können theoretisch HPPD-analoge Störungen verursachen.
Nach der Definition können nur Menschen an HPPD erkranken, die auch Halluzinogene konsumiert haben. Es ist nicht auszuschließen, dass auch die genetische Veranlagung für den Ausbruch der Krankheit eine Rolle spielt, da sie das Niveau der Neurotransmitter möglicherweise ungünstigt vordefiniert, obwohl dieses sich im Laufe des Lebens häufig stark ändert.
Anwendung von Entspannungstechniken; auch Zen-Meditation (Samatha) nach fachgerechter (persönlicher) Anleitung.
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