Sklerodermie
Sklerodermie (englisch: systemic sclerosis) heißt wörtlich „harte Haut“ und ist eine krankhafte Haut- oder Bindegewebsverhärtung. Die systemische Sklerodermie zählt zu den sogenannten Kollagenosen (systemischer Befall vorwiegend am Bindegewebe und Blutgefäßen). Man unterscheidet in zwei Varianten; Circumscripte Sklerodermie (Morphea) und Progressive systemische Sklerodermie. Die Ursache der Sklerodermie ist nicht genau bekannt, es sind aber genetische Faktoren und krankhafte autoimmunologische Prozesse nachgewiesen worden.
Beide Varianten der Sklerodermie breiten sich nur langsam und schmerzfrei aus, daher werden sie oft sehr spät erkannt.
Symptome:
Verkürzung des unteren Zungenbändchens, Raynaud-Syndrom (Gefäßerkrankung, anfallsweise Verfärbung, Abblassen der Hände oder Füße), Ödembildung an Händen und Füßen, die Haut wird starr, atrophieret,sie sieht wachsartig und dünn aus, Verformung der Hände,Finger bleiben in Beugestellung fixiert (Krallhand) und sind stark verschmälert (Madonnenfinger), Maskengesicht mit starrer Mimik, Mikrostomie, sowie Probleme beim Lidschluss.
Autoimmunerkrankungen
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